TOP Ö 427: Kindergarten Regenbogen: Neufestsetzung der Kindergartengebühren

Beschluss: Abstimmungsergebnis:

Abstimmung: Ja: 12, Nein: 0

Sachverhalt:

(zuletzt Sitzung am 08.07.2016, lfd.Nr. 0422)

Die Neufestsetzung der Kindergartengebühren wurde bereits mit dem Elternbeirat des Kindergartens, der Kindergartenleitung und dem Gemeinderat mehrmals erörtert.

 

Es wird vorgeschlagen, den Sockelbetrag für die tägliche Belegung von 3-4 Std. (d.h. wöchentliche Belegung bis 20 Stunden) wie folgt zu verändern:

Regelkinder ab 3 Jahre          bisher 50 €     neu   60 €        Erhöhung um 10 € pro Monat

Krippenkinder ab 2 Jahre       bisher  70 €     neu   80 €        Erhöhung um 10 € pro Monat

Krippenkinder unter 2 Jahre   bisher  90 €     neu 110 €        Erhöhung um 20 € pro Monat

 

Der Elternbeirat hat sich heute nochmals dafür ausgesprochen, den Sockelbetrag für die Krippenkindern unter 2 Jahren nur um 10 € zu erhöhen, so wie es ursprünglich beabsichtigt war.

1. Bgm. Kuhn gibt bekannt, dass im Gemeinderat über die Erhöhung beraten wurde. Darin wurde vorgeschlagen, die Gebühren für die Krippenkinder unter 2 Jahre auf Grund des höheren Aufwandes stärker zu erhöhen. Dies zeigt auch die Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben im Kindergarten in den letzten Jahren, die sehr stark gestiegen ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, die neuen Kindergartengebühren ab 01.01.2017 zu erheben.

 

1. Bgm. Kuhn gibt noch weitere Informationen zum Kindergarten Regenbogen bekannt:

  1. Die Stelle der Leiterin des Kindergartens Regenbogen wurde im Bote vom Untermain, den Fränkischen Nachrichten und der Rhein-Neckar-Zeitung am vergangenen Samstag bereits ausgeschrieben.

  2. Die Planung für den neuen Spielhügel für den Kindergartenspielplatz von Frau Silke Bischof, Amorbach, liegt vor. Weiterhin hat die Gemeinde einen Teil des Nachbargrundstückes erworben, um den Kindergartenspielplatz erweitern zu können.

 

  1. Das Schreiben an die Eltern, dass bei dreimaliger Feststellung von Zeitüberschreitung eine Gebühr von 50 € eingeführt wird, liegt im Entwurf vor. Die Kindergartenleiterin möchte den Brief zu Beginn des Kindergartenjahres an die Eltern verteilen.

 

  1. Der Einbau der Bewegungspodest-Landschaft erfolgt noch im August/September 2016.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, den Sockelbetrag (wöchentliche Belegung von 20 Stunden) sowie die daraus resultierenden weiteren Gebühren zum 01.01.2017 wie folgt zu erhöhen:

Regelkinder ab 3 Jahre                      60 €

Krippenkinder ab 2 Jahre                  80 €

Krippenkinder unter 2 Jahre           110 €.


Diskussionsverlauf:

2. Bgm. Repp spricht die hohe Qualität und die Investitionen im Kindergarten an. Eine Erhöhung von 10 € sei gering, das könne jede Familie tragen.

GR Speth erwähnt, dass in den Kindergarten viel investiert wurde. Der Aufwand in der Krippengruppe ist hoch. Die Eltern sollen merken, dass gute Leistung auch etwas wert ist. Sie haben sich Gedanken über die Kindergartengebühren gemacht und wollen eine einigermaßen faire Lösung. Erhöht man bei Krippenkindern unter zwei Jahren um 10 € sind dies 11,11 Prozent. Erhöht man um 20 €, dann ist die Erhöhung prozentual ungefähr gleich wie bei den Regelkindern und den Krippenkindern ab 2 Jahren.

GR Dolzer sagt, die Flexibilität im Kindergarten in Schneeberg sei sehr hoch.

GR Loster sieht in der vorgeschlagenen Erhöhung einen kleinen Spielraum beim Personal, was wiederum dem Kindergarten auch gut tut.

GR Haas erkundigt sich, ob die Arbeiten für den Spielhügel ausgeschrieben werden.

1. Bgm. Kuhn sagt, Details müssen noch festgelegt werden.